Projekte

Ein toller Film, der zeigt, dass durch gezielte Massnahmen und Projekte eine Reduzierung des Energieverbrauchs und der Umstieg zu erneuerbaren Energiequellen machbar sind.

Projekte für Schulen

DIE REGION INITIIERT UND UNTERSTÜTZT SCHULPROJEKTE MIT DEM SCHWERPUNKT ENERGIEAUTONOMIE IN DER REGION.

Ziele

  • Wertigkeit von Energie aufzeigen
  • Schüler als Botschafter (für zuhause) einsetzen
  • Energieverbrauch in den Schulen reduzieren

Beschreibung

  • Kommunikation und Finanzierung ausgewählter punktueller Angebote für Schulen z.B. vom Klimabündnis (Ausstellung „Klima verbündet“ oder Klimaclown) sowie vom Arbeitskreis Schule und Energie (Materialien und Inputs) im Schuljahr 13/14
  • Beginn der Vorbereitung des Schwerpunktprojekts 14/15 im Herbst 2013.Energieverbrauch in den Schulen reduzieren
  • Schwerpunktaktion wird voraussichtlich die Ausrollung von „WiSE“ (oder ähnlichem) auf die teilnehmenden Schulen der Region sein.
  • Projektfest, bei dem die Schüler die Aktivitäten vorstellen im Frühsommer 2015
  • nach Möglichkeit Exkursionsangebot für die Schulen
Projekte für Betriebe

BETRIEBEN SOLLEN DURCH ATTRAKTIVE ANGEBOTE (EXKURSIONEN, VERANSTALTUNGEN, WORKSHOPS, TREFFEN FÜR ERFAHRUNGSAUSTAUSCH) BEST PRACTICE-BEISPIELE NÄHER GEBRACHT WERDEN.

Ziele

  • Betriebe durch die Vermittlung von Wissen und spannenden Impulsen zum Handeln aktivieren

Beschreibung

  • Vor dem Hintergrund des neuen Energieeffizienzgesetzes kommen auf Betriebe neue Anforderungen an ihr Energiemanagement zu. In einer Veranstaltung (gemeinsam mit der WKV) sollen die Betriebe im Herbst 2013 über die neuen Erfordernisse informiert werden
  • In zwei bis drei weiteren themenspezifischen Treffen (Themenauswahl durch die Besucher der ersten Veranstaltung) soll ein Angebot aus einer Firmenbesichtigung, einem Fachvortrag und einem Erfahrungsaustausch stattfinden. Mögliche Themen: Beleuchtung, Energiemanagement und Monitoring, Druckluft, Betriebliches Mobilitätsmanagement. Ergänzt durch ein oder zwei Fachvorträge.
  • Es soll in der Aufarbeitung auf die Vielfalt und die zahlreichen KMUs im Leiblachtal Rücksicht genommen werden.
Projekte für Bürger

JÄHRLICH SOLL ZUMINDEST EINE THEMENSPEZIFISCHE SCHWERPUNKTAKTION ZUR ENERGIEEINSPARUNG FÜR DIE BEVÖLKERUNG ANGEBOTEN WERDEN.

Ziele

  • Unterstützung von Einsparmaßnahmen in privaten Haushalten durch eine LED-Aktion und eine Heizungspumpentauschaktion (Pumpentauschaktion vorbehaltlich besser geeigneter Aktion aufgrund geänderter Rahmenbedingungen).

Beschreibung LED-Aktion

  • Angebot aus Info und Beratung zum Tausch von konventionellen Leuchtmitteln durch LED-Lampen im Haushalt (in weiterer Folge umfassende Stromberatung)
  • Eine erste niederschwellige Stufe soll die Gesamte Bevölkerung erreichen (z.B. durch Infoblatt zum Umstieg auf LED an alle Haushalte und Infoveranstaltung).
  • In weiterer Folge Nutzung bestehender Beratungsangebote für

a.) Haushalte mit niederen Einkommen (Bezieher von Heizkostenzuschüssen) über Caritas, Finanzierung über bestehendes Interreg-Projekt (Caritas, VKW, Energieinstitut Vorarlberg u.a.) – Beratung ist kostenlos
b.) übrige Haushalte (VKW Stromcheck) – die Beratung kostet 100,- Euro Selbstbehalt

Beschreibung Pumpentauschaktion

  • Zur Senkung des Stromverbrauchs (Heizungspumpe ist größter Einzelstromverbraucher im Haushalt) sollen möglichst viele ineffiziente Pumpen gegen neue, effiziente Pumpen getauscht werden.
  • Die Installateure der Region bieten ein Gesamtpaket (Tausch ineffizienter Heizungspumpen,Einbau von Thermostatventilen und Hydraulischer Abgleich), denn beim Tausch der Pumpe besteht über den Einbau von Thermostatventilen und einen hydraulischen Abgleich über die Senkung des Strombedarfs hinaus die Möglichkeit, die Wärmeabgabe zu optimieren und dadurch die Wärmeverluste im Heizsystem zu reduzieren.
  • Dazu wird mit den Installateuren der Region ein attraktives Gesamtpakte geschnürt.
  • Region übernimmt die Kommunikation der Aktion und des Pakets
 

ZUR UMSETZUNG VON ENERGIEPROJEKTEN UND ZUR ERHÖHUNG DER IDENTIFIKATION SOLLEN DEN BÜRGERN DER REGION ATTRAKTIVE UND REGIONAL ABGESTIMMTE MODELLE ZUR BETEILIGUNG ANGEBOTEN WERDEN.

Ziele

  • Sensibilisierung und Einbindung der Bevölkerung
  • Kapitalbeschaffung für Projektumsetzung

Beschreibung

  • Weiterführung Solarinitiative Leiblachtal, mit Ausweitung auf Betriebe (die Dächer zur Verfügung stellen)
  • laufende Prüfung bei weiteren Projekten, auch außerhalb des „klassischen“ Beteiligungsfeldes (PV-Anlagen, (Trink-)Wasserkraftwerke, Windkraftwerke, Heizwerke und auch im Bereich Mobilität – Rufbus, Carsharing,…)
  • Umfassende Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützungder Projekte
 

REGELMÄSSIG SOLLEN BEWUSSTSEINSBILDENDE AKTIONEN ZUR STÄRKUNG ENERGIESPARENDER VERKEHRSMITTEL STATTFINDEN.

Ziele

  • Sensibilisierung der Bevölkerung, Bekanntmachung des sehr guten Angebots an alternativer Mobilität im Leiblachtal (Bus, Radwege,..)

Beschreibung

  • Teilnahme der Talgemeinden am Fahrradwettbewerb, wenn möglich regionale Start oder Abschlussveranstaltung als Ankopplung an eine bereits stattfindende Aktivität (Herbstmarkt,…)
  • Teilnahme aller Gemeinden an der Vorarlberg MOBIL Woche unter Nutzung der im Zuge der Kampagne bereitgestellten Instrumente (z.B.Dankeschön-Gipfele für ÖV-Pendler oder„Autoverpacken-Aktion“)
  • ab Herbst 2013 verstärkte Kommunikation zur VVV-Jahreskarte um 365,- Euro
  • laufende ÖA zu Mobilitätsprojekten und Aktionen (Ausbau Radroutennetz usw.) auf Gemeindeebene in der Region
 

ZUR ERFASSUNG DES STIMMUNGSBILDES IN DER BEVÖLKERUNG UND ZUR ENTWICKLUNG VON WEITEREN MAßNAHMEN SOLLEN JÄHRLICH ZWEI BÜRGERWORKSHOPS/ENERGIESTAMMTISCHE ANGEBOTEN WERDEN.

Ziele

  • Einbindung der Bevölkerung
  • Aktivierung der Workshopteilnehmer, eigene Maßnahmen umzusetzen und anderen darüber zu berichten („ändere dich selbst und du änderst dein Umfeld“)
  • Bezug zu allen, die seit dem Startworkshop in einem Projekt Bezug zur Energieregion hatten
  • Aktivierung von Teilnehmern, die über Energiethemen üblicherweise nicht angesprochen werden

Beschreibung

  • In einem informellen Rahmen – zum Beispiel in einem Gasthaus – soll der Kontakt zu allen Akteuren im Projekt gehalten werden. Dazu findet regelmäßig ein Energiestammtisch statt, bei dem die Aktivitäten der Energieregion vorgestellt und reflektiert werden.
  • Der Kreis von Akteuren soll dabei vergrößert werden, z.B. in dem jeder Teilnehmer dazu aufgefordert wird, zum nächsten Stammtisch jemanden mitzubringen.
Projekte für die Gemeindeverwaltung

IN KOMMUNALEN GEBÄUDEN SOLL EINE SIGNIFIKANTE ENERGIEVERBRAUCHSSENKUNG DURCH EIN VERÄNDERTES NUTZERVERHALTEN UND OHNE NENNENSWERTEN INVESTITIONSBEDARF ERREICHT WERDEN.

Ziele

  • Energieverbrauchs in den Gebäuden der Gemeinden senken
  • MitarbeiterInnen zu MultiplikatorInnen machen

Beschreibung

  • Umfassende Sensibilisierung der Nutzer und Schaffung von Rahmenbedingungen
  • Stärkung der Mitarbeiter als Multiplikatoren durch Informations-, Bildungs- und Beratungsangebote
  • Energieberichtswesen / Energiecontrolling wird in allen Gemeinden eingeführt
  • Nutzerschulung für die MitarbeiterInnen der Gemeinden anhand dreier exemplarischer
  • Objektbesichtigungen (Gemeindeamt, Schule, Kindergarten)
  • Prüfung eines regionalen Vorschlagswesens für GemeindemitarbeiterInnen (-> Verweis zur Maßnahme „Beschaffung“)
 

DIE FÜR DEN BETRIEB DER GEBÄUDE VERANTWORTLICHEN HAUSWARTE SOLLEN MOTIVIERT WERDEN, AN MINDESTENS EINER ENERGIERELEVANTEN WEITERBILDUNG JÄHRLICH TEILZUNEHMEN.

Ziele

  • Reduktion des Energieverbrauchs gemeindeeigener Gebäude und Anlagen durch motivierte und kompetente Hauswarte
  • Hauswarte als Multiplikatoren gegenüber den Nutzern stärken

Beschreibung

  • Das Energieinstitut Vorarlberg bietet ein Kursangebot für Hauswarte an, das zweimal jährlich bedarfsgerechte Inhalte liefert. Die Region hat die Möglichkeit, sich in die Themenwahl mit einzubringen. Außerdem kann ein Kurs auch im Leiblachtal stattfinden.
 

DIE GEMEINDEN UNTERSTÜTZEN DIE ENTWICKLUNG IN RICHTUNG ENERGIEAUTONOMIE DURCH REGELMÄSSIGE BERICHTERSTATTUNG.

Ziele

  • Energieregion und das Engagement der Gemeinden bekannt machen
  • engagierte Akteure vor den Vorhang holen
  • Informieren, Impulse für das eigene Umfeld geben

Beschreibung

  • Umsetzung des ÖA-Konzepts der Energieregion Leiblachtal, insbesondere der Interviews mit Stakeholdern und Testimonials
  • möglichst breite Kommunikation aller Aktivitäten in den gemeindeeigenen Medien und auf der Website www.leiblachtal-erleben.at
 

BEI DER KOMMUNALEN BESCHAFFUNG SOLLEN ENERGETISCHE UND ÖKOLOGISCHE KRITERIEN ALS WESENTLICHE ENTSCHEIDUNGSMERKMALE BERÜCKSICHTIGT WERDEN.

Ziele

  • Reduktion der Umweltauswirkungen des kommunalen Beschaffungswesen
  • Vorbildwirkung, Authentizität der Gemeinden

Beschreibung

  • Erarbeitung von regionalen Richtlinien zur kommunalen Beschaffung nach ökologischen Kriterien in Büro, Hoch- und Tiefbau, ggfs. bei Fahrzeugen und bei Veranstaltungen/Sitzungen
  • Regionaler Informations- und Erfahrungsaustausch, ggfs. Prüfung von Möglichkeiten gemeinsamer Beschaffung
  • Basis: ÖBS des Umweltverband, Leitfaden g’hörig fäschta, Kommunalgebäudeausweis
Projekte für Vereine

DIE GEMEINDEN SOLLEN VERANSTALTER IN DER REGION MOTIVIEREN, KRITERIEN WIE REGIONALITÄT, ÖKOLOGIE UND UMWELTSCHONUNG IM HINBLICK AUF DIE VERPFLEGUNG, DEN ABFALL UND DIE ANREISE DER BESUCHER ZU BERÜCKSICHTIGEN.

Ziele

  • Information über die Reduktion der Umweltauswirkungen von Veranstaltungen,insbesondere Ressourceneinsatz, Abfall und Anreise der Besucher
  • Aufzeigen von Möglichkeiten für die Veranstalter in der Region

Beschreibung

  • Infoveranstaltung mit den Vereinsobleuten zum Thema nachhaltige Veranstaltungen (Grundlage:“ g’hörig fäschta“ vom Vorarlberger Umweltverband)
  • Regionale Anbieter von Produkten sollen dabei eingebunden werden
  • Prüfung möglicher Anreizsysteme
  • Gemeinden wirken als Vorbild (eigene Sitzungen und Veranstaltungen)
Projekte für Waldbesitzer

IN DER REGION SOLL UNTER EINBEZIEHUNG VON WALDBESITZERN, WALDAUFSEHERN UND WALDVERBAND EIN VERBESSERTES WALDMANAGEMENT INITIIERT WERDEN, DAS IM KLEINSTRUKTURIERTEN FORST DIE NUTZUNG UND VERMARKTUNG DER HOLZERNTE ERLEICHTERT. DIE ÜBERTRAGBARKEIT VON PILOTPROJEKTEN ZUR DURCHFORSTUNG KLEINSTRUKTURIERTER WÄLDER (Z.B.: „JUNGER WALD“ IN KRUMBACH) SOLL AUF DIE ÜBERTRAGBARKEIT INS LEIBLACHTAL GEPRÜFT WERDEN.

Ziele

  • Optimierung der Bringung von Nutz- und Energieholz
  • Möglichst hoher Eigendeckungsanteil in der Energieholzversorgung
  • Erhöhung der regionalen Wertschöpfung
  • Optimierung der Biomasselogiostik

Kurze Beschreibung

  • Waldverband bietet Info und Aktivierung der Waldbesitzer an
  • Region bringt das Angebot zur Zielgruppe (Information, Veranstaltung, Exkursion zum Krumbacher Pilotprojekt „Junger Wald“)
  • Waldverband kümmert sich um Einschlag und Vermarktung und bezieht dafür eine „Provision“ von 3 – 8% des Umsatzes im Zuge der Vermarktung – bestehendes Angebot

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