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Lochauer entscheiden am nächsten Sonntag über die Sanierung ihres Gemeindeamtes

Lochau Volksabstimmung

„Soll unser bestehendes Lochauer Gemeindeamt entsprechend den heutigen Erfordernissen saniert werden?“, so lautet die Frage bei der Volksabstimmung am Sonntag, dem 29. November, in Lochau. Speziell die Befürworter (GRÜNE –JA) und die Gegner (ÖVP – NEIN) waren in den letzten Wochen mit ihren Argumentationen sehr aktiv.

 

Die Abstimmungsausweise zur Volksabstimmung samt einer Abstimmungsbroschüre wurden den wahlberechtigten Bürgern der Gemeinde bereits zugestellt, die einzelnen Wahllokale haben am Sonntag von 8 bis 12 Uhr für die Abstimmung geöffnet. Das Ergebnis ist bindend, der Wille des Volkes wird von allen Fraktionen in der Gemeindevertretung selbstverständlich akzeptiert.

 

GRÜNE wollen das alte Gemeindeamt erhalten

 

Die „Grünen“ um Karoline Apollonio und Frank Matt als Initiatoren dieser Abstimmung wollen das Gemeindeamt erhalten. Mit 1,9 Millionen Euro könnte das Haus problemlos saniert werden, so ihre Aussage. Sie lehnen den Bau des projektierten „Gemeinschaftshauses“ rigoros ab.

 

ÖVP sagt „NEIN“ zur Sanierung und will Chancen nützen

 

Ein klares „NEIN“ zur Sanierung des abgewohnten Gemeindeamtes kommt von der Liste „Das TEAM für LOCHAU – Volkspartei und Parteifreie“. Die ÖVP mit Bürgermeister Michael Simma setzt auf Fortschritt und Entwicklung sowie auf die Schaffung langfristiger Vermögenswerte. Zusammen mit souveränen Partnern als künftige „Mieter“, mit der praktischen Ärztin Dr. Sylvia Stuckenberg, mit der Polizei Lochau und der Sparkasse, kann man sich diesen Neubau auch leisten. Zudem sichert man sich damit auch eine gute ärztliche Nahversorgung sowie die notwendige öffentliche Sicherheit.

 

Eine neue „Gemeindeverwaltung“ um 2,5 Millionen Euro

 

„Die Grünen machen Propaganda mit überhöht angesetzten Kosten und schüren ganz bewusst Ängste in der Bevölkerung. Aussagen wie – Höhere Gebühren für alle! Die Gemeinde stürzt sich in Schulden! Das alte Gemeindeamt kann problemlos saniert werden! – sind einfach unseriös und unfair“, ärgert sich Bürgermeister Michael Simma.

 

Das „Gemeinschaftshaus“ kostet keine acht Millionen Euro, und der Anteil der Gemeinde für die neue „Gemeindeverwaltung“ in diesem Haus ist mit netto rund 2,5 Millionen Euro abzüglich Förderungen ausgewiesen. Das Neubauprojekt selbst wird also großteils durch die „Mieteinnahmen“ finanziert.

 

Sich informieren und dann entscheiden!

 

Unter diesem Motto hatte die Gemeinde Lochau zu einer bestens besuchten Bürgerversammlung eingeladen. Hier wurde die Bevölkerung über das viel diskutierte Projekt „Gemeinschaftshaus“ informiert. Doch auch zahlreiche Medienberichte und Aussendungen von ÖVP und GRÜNEN sollen bei der Entscheidung helfen.

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